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Wir fragen nach – Digitaler Haushalt und Konnexitätsregister

AfD-Fraktion Waldeck-Frankenberg fragt nach – Digitaler Haushalt und Konnexitätsregister

In der Kreistagssitzung am 29. Januar 2026 hat unser Fraktionsvorsitzender Stefan Ginder die Kreisverwaltung zur Einführung eines digitalen Haushalts und eines Konnexitätsregisters befragt.

Unsere Fragen waren klar: Was kostet die Digitalisierung des Haushalts? Was kostet die nötige Software? Und wie hoch ist der Personalaufwand?

Die Antworten der Verwaltung sprechen für sich: Ein zentrales digitales Konnexitätsregister, das transparent aufzeigen würde, welche Kosten den Kommunen durch Bundes- und Landesgesetze aufgebürdet werden, existiert bisher nicht. Die Verbände diskutieren zwar darüber – umgesetzt wurde aber nichts.

Beim digitalen Haushalt verweist die Verwaltung darauf, dass die Veröffentlichung als PDF ja bereits „digital“ sei. Für eine tatsächlich interaktive Darstellung auf der Homepage des Landkreises werden lediglich 10–15 Stunden Personalaufwand und rund 1.190 Euro veranschlagt. Die Software sei sogar schon vorhanden. Trotzdem wurde die Umsetzung bisher nicht angegangen – mit Verweis auf knappe personelle Ressourcen und unklaren Betreuungsaufwand.

Unsere Position: Transparenz beim Haushalt darf keine Frage der Priorität sein – sie ist eine Pflicht gegenüber den Bürgern! Wenn die Mittel vorhanden sind und die Kosten überschaubar, gibt es keinen Grund, den Bürgern einen interaktiven Zugang zu den Finanzen des Landkreises weiter vorzuenthalten.

Wir bleiben dran.



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