Kreistagsfraktion im Kreistag Waldeck‑Frankenberg · Kreishaus Korbach

Bürgersprechstunde nach Vereinbarung

AfD-Fraktion stimmt Fortführung des Klimaanpassungskonzepts zu

Die Anpassung an unsere Lebensumwelt ist Grundlage für Schutz von Gesundheit, Infrastruktur und Natur sowie die Minderung und Reaktion auf Krisen durch Wetterereignisse. Der Aufbau von Schutzmaßnahmen dauert dabei viele Jahre und erfordert ein integrales Konzept unter Mitwirkung von Bürgern, Politik, Verwaltung und Unternehmertum. Ein proaktives Handeln ist dabei wichtiger und im Endeffekt kostengünstiger und ressourcenschonender als die bloße Reaktion. Wir begrüßen dabei explizit die kommunale Ermittlung von Wetter- und Kimarisiken im Landkreis auf Basis von spezifischen Handlungsfeldern, wie sie das Klimaanpassungskonzept des Landkreises darlegt. Aus unserer Sicht darf das Konzept der Klimaanpassung aber kein Türöffner zu Maßnahmen und Maßgaben sein, die Bürger und Unternehmen und auch die kommunale Handlungsfähigkeit überproportional belasten. Dabei unterscheiden wir sehr wohl zwischen örtlich sinnvollen Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz, hinreichender technischer Ausstattung und auch finanziellen und haushälterischen Handlungsspielraum auf der einen Seite, und vollkommen zwecklosen, politisch ideologisch vorangetriebenen Ideen, die meistens aus Berlin kommen (oder aus Brüssel), auf der anderen Seite. Die viel zitierte „Klimaneutralität“, ein Kunstwort, hinter dem sich nichts anderes als die Abwanderung unserer Industrie und Wertschöpfung versteckt ist dabei genauso gemeint, wie die von Beginn an zum Scheitern verurteilte so genannte Energiewende. Zielführender Inanspruchnahme von Förderungen und, ja, auch der Einrichtung von technischen Stellen zur Begleitung und Unterstützung und Umsetzung kommunaler Konzepte der Kommunalen Wärmeplanung stellt sich die Fraktion der Alternative für Deutschland nicht entgegen. Wir begrüßen dabei die ausgewiesene Förderquote und den überschaubaren Eigenanteil. Das weitere Festhalten am politisch gesteckten Ziel, bis 2037 so genannt „klimaneutral“ zu sein, sehen wir allerdings kritisch und mahnen auch hier Technologieoffenheit und Schutz unserer wirtschaftlichen Wertschöpfung an. Gegen Umweltschutz hat niemand etwas, auch bei uns nicht, und erst recht nicht in unserem schönen Landkreis.

Ihr Anliegen gehört in den Kreistag.

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